Probleme mit Kabel BW Internet? Ja, und zwar massive.

Kabel BW ist gut, aber nur solange es funktioniert. Im PLZ Bereich 71332 ist dies gerade nicht mehr der Fall. Hier hat der Internet- und Telefon-Provider Kabel BW beziehungsweise die Mutter Unitymedia nun schon seit mindestens acht Tagen eine größere Störung. Schlimm ist aber nicht die Tatsache, dass es eine technische Störung gibt, das kommt in den besten Familien vor. Schlimm ist die Ignoranz und Arroganz, die der Support von Kabel BW in dieser Angelegenheit an den Tag legt.

Angefangen hat alles damit, dass Sonntag abends das Internet gezickt hat. Nachdem die üblichen Erste-Hilfe-Maßnahmen (Modem-Reset usw.) nicht gefruchtet haben, bleibt nichts als ein Anruf bei der kostenpflichtigen Hotline. Nachdem ich 15 (!) Minuten in der Warteschleife nimmt doch noch jemand ab, der kann mir allerdings nicht helfen weil ja Sonntag sei. Man werde sich am nächsten Tag bei mir melden.


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I Am Legend

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Standardeingang bei Panasonic und anderen Fernsehgeräten auswählen – wofür der Hotelmodus gut ist

Die Hersteller von TV-Geräten leben in einer Welt für sich. Mit ganz und gar nicht intuitiven Menüs habe ich mich ja längst abgefunden, aber warum man die Wahl der Standard-Quelle nur über einen geheimen Tastencode festlegen kann, bleibt mir verschlossen.

Ich habe zwei Panasonic-Geräte, einer davon hat mich gar mehr als fünf Jahren damit geärgert, dass er mit weißem Rauschen im klassischen „Antennenmodus“ gestartet ist und ich dann manuell auf den über HDMI angeschlossenen Receiver umschalten musste. Panasonic verweigert es dem „einfachen“ Kunden nämlich, einen Standardeingang vorzugeben.

Abhilfe schafft hier der sogenannte „Hotelmodus“. Ein verstecktes Einstellungsmenü, das sich über eine Tastenkombination aufrufen lässt. Bei Panasonic ist funktioniert dies in der Regel in dem man die (-/V)-Taste am Gerät drückt und hält und gleichzeitig die AV-Taste dreimal kurz drückt. Am besten googlet ihr gezielt nach eurem Hersteller + Modell + Hotelmodus.

Im TV-Modus könnt ihr dann den Standardeingang wählen sowie einige weitere Einstellungen wie beispielsweise maximale oder minimale Lautstärke vornehmen. Drückt aber nur auf den Knöpfen herum, die ihr auch versteht, ihr könnt über dieses Menü auch alle Bedienelemente komplett deaktivieren.

Hätte mir das nicht schon vor fünf Jahren jemand sagen können?

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Immer Ärger um AAPL?

Irgendwie kann ich die Aufregung um den Einbruch der Apple-Aktie (angeblich) in Zusammenhang mit diesem Artikel des Wall Street Journal nicht ganz nachvollziehen. Man bekommt fast den Eindruck, es schreien diejenigen am Lautesten, die kürzlich erst, und damit deutlich zu spät auf den AAPL-Zug aufgesprungen sind. Als das WSJ den Kurs durch wirre Apple-Fernseher-Prognosen positiv anfeuerte, hat doch auch niemand geheult.

Wer bei einem plötzlichen Kursverlust von 8 Prozent nach den Herztropfen greift, sollte sich eine entspanntere Form der Geldanlage suchen. Der Ruckler bestätigt nur den Trend seit Anfang Januar, da hat die Aktie bereits 14 Prozent verloren und derartige Einbrüche nach dem Weihnachtsgeschäft sind bei AAPL in der Vergangenheit immer wieder zu finden.

Unabhängig davon stand die Aktie meines Erachtens inzwischen ein ganzes Stück überbewertet, sie ist einfach zu schnell gestiegen. Es würde mich nicht wundern, wenn der Negativtrend noch ein Weilchen anhält bevor sich das Papier stabilisiert. Spannend wird, was dann passiert. Einen Höhenflug wie in den letzten beiden Jahren halte ich dann eher für unwahrscheinlich, aber ein robustes Papier hat man damit dann allemal im Depot. Interpretiert das nicht als fehlendes Vertrauen in das Produkt, aber der Kurs der Apple-Aktie hat sich mit zunehmender Popularität des Unternehmens statt an den Tatsachen immer mehr am Rhythmus der Analystenpeitsche orientiert.

Leckerer Auflauf mit Pferd, Steckrüben, Karotten und Bugur

Warum, das ist eine längere Geschichte, jedenfalls hatte ich gerade Pferderouladen übrig (Rind sollte genauso gut sein) und wollte keine Rouladen machen. Also wird experimentiert, dies angesichts der sonntags geschlossenen Läden unter erschwerten Bedingungen. Ein Auflauf ist es am Ende geworden, eine Abwandlung des im Ginger Pig veröffentlichten „Lancashire Hot Pot“, und der war echt lecker.

Zutaten:
3 große Rouladen
1 große Steckrübe
2 große Karotten
2 Lauchzwiebeln
100g Bulgur
400ml Gemüsebrühe
etwas scharfe Steaksoße
Salz, Pfeffer, Thymian

Die Steckrübe habe ich viergeteilt und in dünne Scheiben geschnitten, dann die Hälfte davon unten in eine gut gefettete Auflaufform gelegt. Oben drauf kamen die in halbwegs feine Rädchen geschnittenen Möhren und darüber gestreut das Bugur und die klein geschnittenen Zwiebeln.

Nun wurden die Rouladen in etwa 3cm x 3cm große Stücke geschnitten und darüber verteilt, anschließend mit dem Mix aus Gemüsebrühe und Steaksoße überschüttet und nach Belieben gewürzt. Zu guter Letzt kamen die restlichen Steckrüben wie Dachziegel obendrauf.

Das Ganze hatte ich dann 2 Stunden mit geschlossenem Deckel bei 180 Grad im Ofen, anschließend nochmals eine knappe Halbe Stunde ohne Deckel damit die oberen Rüben schön braun werden.

War so lecker, dass ich vergessen haben Fotos zu machen…

Netatmo und Smarthome – Technikspielereien für zuhause

“Spielereien” klingt eigentlich viel zu abwertend, beide Produkte erweisen sich im täglichen Einsatz als ausgesprochen praktisch und sinnvoll. Hauptsächlich verantwortlich für die Anschaffung ist ist mit Sicherheit jedoch mein gesteigertes Interesse für technisches Spielzeug.

Die Wetterstation von Netatmo habe ich hier schon ausführlich vorgestellt. Die Kombi aus Innen- und Außenfühler zielt speziell auf Besitzer eines iPhone oder iPad, die Messdaten lassen sich nur mit iOS-Geräten abrufen. Neben Temperatur und Luftdruck misst die Station auch Umweltwerte wie den CO2-Gehalt der Innenluft oder die Lautstärke im Raum. Schluss also mit Streitereien ob gelüftet werden muss, der Blick aufs iPhone oder gar eine Push-Nachricht gibt unwiderlegbar Auskunft über die Qualität der Raumluft. Das Sonometer tut überraschend gute Dienste als “Babyphone”. Übers Internet lässt sich damit die aktuelle Raumlautstärke abrufen und als Kurve anzeigen. Wenn der Hund also die Möbel zerlegt, während man beim Italiener sitzt, weiß man zwar nicht was genau passiert ist, kann sich beim Blick aufs iPhone allerdings sicher sein, dass das Tier nicht geschlafen hat – es sei denn, es schnarcht übermäßig laut.

Den Einstieg in die Hausautomation mit RWE-Smarthome habe ich mir Ende November gegönnt. Im Rahmen eines “Smart Friday” gibt es bei RWE wohl jedes Jahr zu dieser Zeit deutliche Preisreduzierungen, konkret haben Einsteigerpaket, Thermostate oder auch Steckdosen hier nur ein Drittel des sons doch recht üppigen regulären Preises gekostet. Mein erstes Fazit fällt durchaus positiv aus, ich steuere Heizungen, Beleuchtung und dergleichen und entdecke beim Herumspielen ständig neue nette Konfigurationsmöglichkeiten. Beispielsweise bekommen meine Akkugeräte jetzt nur noch dann Ladestrom, wenn ausreichend Tageslicht und damit günstigerer Solarstrom zur Verfügung steht.

Einen umfassenden Bericht zu meinen Smarthome-Erfahrungen liefere ich noch nach. Wer den Einstieg in das System in Erwägung zieht, wartet am besten bis zur nächsten Sonderaktion von RWE. Aktuell kann man sich diesbezüglich für einen Newsletter eintragen.

From Past to Present (2008)


Foto: Sandra Hauber

Plötzlich schmeckt mir Rum

Rum als Sommergetränk habe ich lange Zeit unterschätzt – oder besser, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass das Zeug zu etwas anderem als zum Mixen oder für einen heißen Grog im Winter zu gebrauchen ist. Bei einem London-Aufenthalt kürzlich hat mich ein hervorragend zubereiteter, 12-jähriger Diplomático eines Besseren belehrt. Dieser hier zwischen 35 und 40 Euro die Flasche erhältliche Tropfen aus Venezuela ist angeblich auch der Lieblingsrum des dortigen Staatspräsidenten Hugo Chavez.

Zur Zubereitung: Auf ein paar mit Angostura getränkte Krümelchen Rohrzucker gibt man ca. 4cl Diplomático und füllt das Glas mit Crash-Eis. Glasgröße beziehungsweise Eis-Menge richten sich hier nach der persönlich gewünschten Stärke, mit einem Whisky-Tumbler liegt man gut im Rennen. Abschließend fächert man noch das Aroma einer hauchdünn geschälten Orangenschale darüber, Strohhalm rein und gut (bzw. sehr gut).

Der Diplomático hat ein wunderbares Aroma und ist unglaublich weich und geschmeidig. Dementsprechend lässt er sich natürlich auch hervorragend pur genießen. Einfach mal kaufen, wer mich kennt kann gerne auch auf ein Schlückchen vorbei kommen.

Wenn wir schon beim Rum sind…
Kraken wird derzeit in den USA groß abgefeiert. Hierzulande ist der tiefschwarze, in einer hübschen Flasche angebotene Rum noch nicht allzu bekannt, ich kann mir aber gut vorstellen, dass sich der entsprechende In-Status noch einstellt. Das Zeug schmeckt dank seiner starken Schokoladennote auf jeden Fall interessant, ist mir allerdings einen Tick zu stark gezuckert. Kopfwehgefahr. Bei Frauen kommt der likörähnliche Kraken jedenfalls stets gut an, ein Testkauf wird somit keineswegs in der Hausbar vergammeln.
Ach ja, und es gibt ‘ne kostenlose Kraken iPhone-App.

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Hilfreiche iPhone-App für vergessliche Designer

Die kostenlose iPhone-App von Scheufelen liefert ohne viel Schnickschnack nützliche Infos und Helferlein für Designer: DIN-Formate, Bildgrößen- und Papiergewichtsrechner. (Weiß man ja eigentlich alles auswendig…)

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